Biografie

Maler Rudolf Kerschbaum in jungen Jahren

Kaum zu glauben – Rudi Kerschbaum mit Bart

Das Wichtigste in Kurzform:

♦ Geboren 1946 in Bad Ischl
♦ Ausbildung und Meisterprüfung als Fotograf
♦ Selbständig mit eigenem Fotostudio in Bad Ischl und Ebensee
♦ Freier Kameramann für ORF & TW1
♦ Seit 2002 experimentelle Fotografie & Maler
♦ Mitglied der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs
♦ Ausstellungen im In- und Ausland
♦ Lebte und arbeitete als freischaffender Künstler in Ebensee

Werdegang zum malenden Künstler …

In der Ausgabe Nummer 30 der Bad Ischler Rundschau vom 23.7.2003 verfasste der Autor Wolfgang Eisl einen lesenswerten Bericht über Rudolf Hubert Kerschbaum, der dem Leser in kompakter Form den interessanten und durchaus beeindruckenden Werdegang des Künstlers vermittelt.

Zitat Anfang / BAD ISCHL / Der Maler und Fotograf Rudolf Kerschbaum wäre fast ein Beispiel dafür geworden, wie in früheren Zeiten die Schule die Fantasie der Kinder zerstört hat. Obwohl er als Kind sehr gerne gezeichnet hat, hat ihn die Kritik seines Lehrers an einer Schulzeichnung so getroffen, das er beschloss, nie mehr zu einem Stift zu greifen.

Originalfoto von Wolfgang Eisl

Auch sein Vater hat ihn nicht mehr dazu ermuntert. „Lern was g’scheits„, war dessen Ratschlag gewesen, erinnert sich Kerschbaum, der dann den Beruf eines Elektromechanikers gelernt hat. „Irgendwann war mir während der Mittagspause fad und ich habe mich mit einem Skizzenblock an den Wolfgangsee gesetzt und halt so festgehalten, was ich da gesehen habe“, erzählt der Künstler.

Bis ihm einmal ein Gast über die Schulter sah. „Sie haben den falschen Beruf„, meinte dieser, der sich später als Professor der Münchner Kunstakademie vorstellte und Kerschbaum einlud, bei und von ihm zu lernen – ein Angebot, das der Ischler gerne angenommen hat. Der Künstler, der äußerst vielseitig ist, hatte es in dieser Zeit auch mit der Musik, er war bei der Militärmusikkapelle und lernte im Bruckner-Konservatorium Trompete. Die Musik hängt er an den Nagel, als sein Freund „Brandy“ Brandhuber starb. „Ab da habe ich mich wieder der Malerei gewidmet“, sagt der Künstler.

Der Beruf als Servicemann hat ihn nicht mehr befriedigt. Er sattelte um und wurde Fotograf. Er absolvierte eine einjährige Lehre, legte bald die Meisterprüfung ab und machte sich selbständig mit Fotostudios in Bad Ischl und Ebensee. Die Malerei hat er allerdings nie ganz aufgegeben und alle Techniken ausprobiert, angefangen von Bleistift- über Kohlezeichnungen bis zum Aquarell. Seit einigen Jahren malt er auch Ölbilder und zuletzt hat er auch die bei Künstlern etwas verpönte Malerei mit Acrylfarben angefangen.

„Ich habe eigentlich immer gegenständlich gemalt“, sagt Kerschbaum über sich selbst. Vor drei Jahren begann er, abstrakt zu malen. „Das fordert viel, viel mehr, als gegenständliche Malerei.“ Neben Ölbildern entstanden solche in Reliefmischtechnik, bei denen er dem Maluntergrund mit Paste eine gewisse Struktur gibt, ehe er Farben einsetzt. Der gelernte Fotograf versucht auch erste Schritte in experimenteller Fotografie. Die Ergebnisse präsentiert er allerdings nicht öffentlich.

Derzeit stellt Kerschbaum, der schon Ausstellungen in Linz, Salzburg und München bechickt hat, in der Trinkhalle einen Querschnitt seines Schaffens aus … WOLFGANG EISL / Zitat Ende

Und es sollten in den nächsten Jahren noch viele weitere erfolgreiche Ausstellungen folgen – oft mit immer wieder neuen Maltechniken.

Hier noch einige Fotos von Rudi – leider in nicht sehr guter Qualität. Aber über den Fotograf und Maler haben wir (bisher) nur diese Fotos aus den Ausstellungsfoldern und Zeitungsartikeln auftreiben können …


⇒ WEGWEISER
zu weiteren Informationen Über den Künstler: 

Gesamtwerk Rudolf H. Kerschbaum

Gesamtwerk

Original Gästebuch

Zeitungsartikel

Ausstellungs-Liste Rudolf H. Kerschbaum

Ausstellungs-Liste